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Als Frauen gemeinsam auf dem Weg

kfd Diözesanverband

Frauen im Hunsrück machen sich gemeinsam auf den Weg, die befreiende Botschaft des Evangeliums zu entdecken.

 

Im Dekanat Simmern-Kastellaun gibt es zehn kfd-Gruppen mit über 600 Frauen. Daneben gibt es drei weitere Frauengruppen.

Die Gruppen gestalten vielfältige Angebote - nicht ausschließlich für Frauen:

 

Oasentage im Kloster - Abendwanderungen - Wallfahrten - Weltgebetstage - Bibelgesprächskreise


Bericht zur "Handysammelaktion" der kfd

Alte Handys spenden, helfen gegen moderne Sklaverei

 

Hierzulande verstauben rund 124 Millionen alte Handys.

Die wertvollen Rohstoffe wie Gold, Silber, Lithium, Kobalt usw. werden in Minen in Afrika unter unmenschlichen Bedingungen meist von Kindern und Frauen abgebaut. Grund genug für die Frauen des Dekanatsvorstandes der kfd  ( katholische Frauen Deutschlands ) Simmern/Kastellaun die Althandysammelaktion des internationalen katholischen Missionswerks Aachen zu unterstützen.

Unsere Aktion wurde von vielen Menschen in der Region angenommen und somit kamen seit Oktober letzten Jahres 335 gebrauchte Handys zusammen.

Durch Recycling werden die wertvollen Rohstoffe wieder aufbereitet und in einem neuen Produkt verwendet, so dass weniger Rohstoffe aus Afrika benötigt werden.

Dieses fachgerechte recyceln schützt die Umwelt und bewahrt vor illegalem Abbau der Rohstoffe.

So trägt ihr altes Handy dazu bei, Familien in Not ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Ein Hinweis zum Handykauf: Es gibt auch fair gehandelte Handys, wo bei der Herstellung ökologische und soziale Standards berücksichtigt werden:

https://www.fairphone.com/en/

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die bereit waren Althandys in Empfang zu nehmen:

Kath. Kirchengemeinden Simmern, Kirchberg, Sohren, Rathaus Kirchberg, KGS Kirchberg, Dekanatsbüro Simmern/Kastellaun, Porzellanhaus Käfer Sohren, Maler J.P. Kleid Kirchberg, Soonwald – Apotheke Gemünden.

Bericht: Helene Werner und Gertrud Weiland

Bericht zur Veranstaltung "Kleider machen Leute"

Kleider machen Leute. Leute machen Kleider.

 

Einen sehr informativen Abend konnten die Frauen und Männer erleben, die den ökumenischen Frauengottesdienst am Dienstagabend in der Stephanskirche besuchten. Das Vorbereitungsteam aus Haupt- und ehrenamtlichen katholischen und evangelischen Frauen hatte zum Thema: Kleider machen Leute. Leute machen Kleider. eingeladen.

In einem Anspiel wurde den Anwesenden vor Augen geführt, wie der ausufernde Konsum in den westlichen Ländern und die Jagd nach Schnäppchen die riesigen Kleidermüllberge jährlich immer weiter wachsen lässt.

Bei einer Power Point Präsentation konnten die Besucher:innen den Weg einer Jeans von der Konzeption bis zum Verkaufstresen verfolgen. Über 50 000 km hat die Baumwolle dann von Amerika aus in die Weberei nach Südkorea, zum Färben nach Indien, in die Näherei nach Guatemala und zum Verkauf nach Deutschland zurückgelegt. Und durchschnittlich 11 000 Liter Wasser wurden dabei für eine Jeans verbraucht. Erschreckend auch der Anteil, den eine Näherin für ein 29 Euro teures T-Shirt erhält: es sind gerade einmal 16 Cent.

Schriftlesung und Predigt zeigten auf, wie Kleidung uns berührt. Und wenn wir uns berühren lassen, erwächst uns Stärke, um gegen die bestehenden Missstände etwas zu unternehmen. Deshalb gab es für alle Interessierten einen Wegweiser durch das Label-Labyrinth, damit sie in Zukunft gut informiert zum Shoppen gehen und möglichst auf faire Produktionen achten können.

Ein großer Teil unserer Mode wird in Bangladesch und Indien produziert, hauptsächlich von Frauen. Für sie ist Gewalt in den Fabriken bitterer Alltag. Misshandlungen und Schläge, sexuelle Belästigung, Beschimpfungen und Drohungen sind an der Tagesordnung. Das aktuelle Spendenprojekt der kfd im Diözesanverband Trier in Kooperation mit der Frauenrechtsorganisation FEMNET setzt sich gegen Gewalt und für Hilfe zur Selbsthilfe für die Frauen ein, um den Teufelskreis aus Existenzangst und Gewalt zu durchbrechen.

Die Kollekte am Ausgang erbrachte 660 Euro, die die Frauen in den vielen Fabriken dabei unterstützen soll, das Recht auf menschenwürdige Arbeit einzufordern und das Schweigen zu brechen.

Aufschluss über das Leben der Fabrikarbeiterinnen in Bangladesch gibt dazu die Ausstellung, die eine Woche lang in der Stephanskirche zu besichtigen war. Unter dem Motto Hinschauen. Hinhören. Handeln. konnte sie für das Thema sensibilisieren, damit sich in der Einen Welt mit unserer Hilfe etwas zum Guten verändern kann.

Ein Tisch mit wiederwerteten Materialien ausgemusterter Kleidungsstücke fand viel Beachtung. Das Zauberwort heißt Upcycling, was nichts anderes heißt, als das aus den für den Kleidersack bestimmten Sachen etwas Neues entstanden ist.

 

Roswitha Hillen

Bericht zum Weltgebetstag der Frauen 2021 aus Vanuatu

In diesem Jahr war alles anders und doch gingen weder Vanuatu noch der Weltgebetstag unter.  Zu danken war das dem großen Engagement von vielen Frauen in den Gemeinden und Frauenhilfen.  Bei einem digitalen Vorbereitungstreffen Ende Januar mit Hildegard Forster und Susanne Reuter hatten sich an die 30 Frauen eingefunden, die im Austausch miteinander und durch Anregungen der beiden Referentinnen gute Impulse bekamen, um in ihrer Gemeinde den Weltgebetstag erlebbar zu machen. Zahlreiche Frauen  brachten Weltgebetstagstüten mit Ordnung, Bändchen, Samentüten, Postkarte und dem Hinweis den Gottesdienst am 5.3. auf Bibel-TV zu schauen, zu denen nachhause, die sonst immer gerne zum Gottesdienst kamen.  Viele freuten sich darüber, dass an sie gedacht wurde und so diese Gemeinschaft auch in schwierigen Zeit erfahrbar war.

In 15 Gemeinden wurde der Weltgebetstagsgottesdienst in unserem Kirchenkreis und Dekanat, unter den vorgegebenen Bedingungen, gefeiert und der Gottesdienst mit Bildern zu Vanuatu bereichert. 

Mancher Sonntagsgottesdienst oder Hausandacht nahm das Weltgebetstagsthema zum Schwerpunkt.

In nahezu allen Gemeinden wurden und werden Kollekten für die Weltgebetstagsarbeit gesammelt.  Dies ist besonders wichtig, damit die laufenden und zugesagten Frauenprojekte in aller Welt auch weiter finanziert werden können.  z.B.  ein Projekt in Vanuatu, bei dem junge Frauen gestärkt und geschult werden zusammen mit den Dorfältesten dafür zu sorgen, dass die Gewalt gegenüber Frauen geächtet wird und die Rechte der Frauen gestärkt werden.  In Vanuatu hat jede zweite Frau Erfahrungen mit häuslicher Gewalt.

Die Weltgebetstagsarbeit ist fundamental wichtig und stützt Glauben und Alltag von vielen Frauen in aller Welt.

Sehr erfreulich sind zwei Informationen im Rückblick :  Die Spendenbereitschaft für den WGT war und ist hier im Kirchenkreis und Dekanat erfreulich hoch. 

 Und  eine zweite tolle Rückmeldung:  Bei Bibel-TV  war der Weltgebetstagsgottesdienst bislang die Sendung mit der höchsten Einschaltquote in diesem Jahr, so dass gute Hoffnung besteht  diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen.